Wir trauern um Friedl Paunger

            Friedrich Paunger: 4.7.1935 - 6.9.2015
Friedl Paunger wurde am 4. Juli 1935 geboren, erlernte  den Maurer-beruf und kam dann zu Post und Telegraphenbau. 
Er kam mit 1.1.1970 zur Österreichischen Sozialdemokratie und vertrat von 1975 bis 1985 im Gemeinderat 10 Jahre lang die Interessen der Miesen-bacher Bevölkerung. Wenige Monate nach seinem 80. Geburtstag, hat Friedl am 6.September 2015 seine Augen für immer geschlossen. Wir trauern mit seiner Familie um einen lieben Freund und aufrechten Sozialdemokraten.

 

Trauerrede, Nachruf in der Pfarrkirche (9.9.2015)!
                                           (Erhard Mariacher)

 

Geschätzte trauernde Familie!
Liebe Sali! Liebe Töchter, Söhne, Enkel,Urenkel und  Schwiegerkinder ! 
Liebe Freunde, Verwandte, Bekannte!
Geschätzte  Trauergemeinde!

 Die Pfarrkirche St. Kunigunde, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Wohnhaus des Verstorbenen,  ist ein guter Ort, um uns von unserem sozialdemokratischen Gesinnungsfreund, Friedl Paunger, zu verabschieden. Friedl Paunger hat den Kampf gegen eine tückische Krankheit mit unglaublicher Tapferkeit und großem Lebenswillen geführt.

Aber dieser Kampf war nicht zu gewinnen. 

Wenige Monate nach seinem 80. Geburtstag, hat Friedl am 6.September 2015 seine Augen für immer geschlossen.  

 

Friedrich Paunger wurde am 4. Juli 1935 geboren, erlernte den Maurerberuf und kam dann zu Post und Telegraphenbau. 1959 begann er mit dem Bau seines Hauses.  Er kam mit 1.1.1970 zur Österreichischen Sozialdemokratie und vertrat von 1975 bis 1985 im Gemeinderat 10 Jahre lang die Interessen der Miesenbacher Bevölkerung.

 

Friedls ganzer Stolz waren seine Kinder. Ich erinnere mich noch gut an das Jahr 1972, als ich nach Miesenbach an die Volksschule kam.
Da lernte ich den Menschen Friedl Paunger kennen, mit harter, äußerer Schale aber weichem Kern und viel Humor.
Ich denke gern daran zurück, wenn er mit großem Stolz von seinen Kindern als „meine Haflinger“ und von sich als „Haflingervater“  sprach.

In der Zeit nach seiner Pensionierung  gehörte Friedl praktisch zum Miesenbacher Ortsbild, wenn er seine Rundgänge machte und mit großem Interesse alles verfolgte, was im Dorfbereich passierte. Die beginnende Krankheit setzte ihm jedoch immer engere Grenzen.

Seine Haltung "Nie aufzugeben" - hat das Leben Friedls geprägt und ausgezeichnet. Durch seinen Tod verliert Miesenbach eine Persönlichkeit, zwar klein an Körpergröße aber groß in seiner Geradlinigkeit und Treue und ausgestattet mit hohem Gerechtigkeitssinn; mit Ernst, wenn notwendig, aber immer mit dem ihm eigenen Humor!  

Unser tiefes Mitgefühl gilt dir, liebe Sali, den Söhnen Fritz und Karl, den Töchtern Helga, Rosalinde, Regina und Erika und euren Familien.
Denken wir in diesen Tagen der Trauer auch an Sohn  Erwin (13.5. 2014) denken, der vor einem Jahr in so jungem Lebensalter verstorben ist.

Als seine Wegbegleiter  verlieren wir mit Friedl einen außerordentlich wertvollen Menschen und treuen und lieben Freund.

 

Ein Gedanke des Trostes in dieser Trauerstunde:

Als unser lieber Herrgott gesehen hat, dass mir  das Atmen immer schwerer fiel, dass ich mir mit dem Gehen allein nicht mehr helfen konnte, dass die Schmerzen am ganzen Körper immer stärker wurden, legte er seinen Arm um mich und sagte: Komm Friedl, komm heim!  

Und nun bin ich daheim, ohne Sorgen, ohne Schmerzen und rufe euch zu:  „Weint nicht, mein Körper ist zwar vergangen, doch meine Gedanken sind immer bei euch!  Danke für eure Fürsorge und Liebe!
Freut euch über meine Erlösung von Krankheit, Schmerzen und Gebrechlichkeit!“


Geschätzte Trauergemeinde!

Wir verabschieden uns nun von einem unserer Besten  mit dem Gruß der  Österreichischen Sozialdemokratie : "Freundschaft!“
Schlaf wohl und ruhe sanft, lieber Haflinger Vater Friedl Paunger!